Lungenkrebsfrüherkennung
So läuft das Screening ab
Vom ersten Hinweis bis zum Befund – und bei Auffälligkeit weiter in unserer Hand.
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Screening-Vorabcheck – Sie erhalten mit wenigen Angaben eine erste Orientierung zu wesentlichen Teilnahmevoraussetzungen.
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Beratungsgespräch – Ihre Hausärztin, ein Internist, eine Pneumologin oder ein Arbeitsmediziner prüft die offiziellen Voraussetzungen und klärt Sie auf.
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Niedrigdosis-CT – Die Untersuchung findet bei einer unserer qualifizierten Partner-Radiologien statt – schmerzfrei, ohne Kontrastmittel, in wenigen Minuten Aufnahmezeit.
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Befund und Folgeschritte – Sie und Ihre Hausarztpraxis erhalten den Befund. Bei einer Auffälligkeit übernimmt die St. Augustinus Gruppe die weitere Koordination – diagnostisch und therapeutisch.
Screening-Vorabcheck
Wenige Angaben geben Ihnen eine erste Orientierung zu den wesentlichen Teilnahmevoraussetzungen. Ihre Packungsjahre werden dabei aus dem durchschnittlichen Konsum geschätzt.
Wichtiger Hinweis: Die finale Prüfung der Anspruchsberechtigung erfolgt durch eine qualifizierte Hausärztin oder einen Hausarzt, eine Internistin oder einen Internisten, eine Pneumologin oder einen Pneumologen oder eine Arbeitsmedizinerin beziehungsweise einen Arbeitsmediziner. Dabei werden auch Ihr Gesundheitszustand und eine gegebenenfalls in den letzten zwölf Monaten erfolgte geeignete Lungen-CT berücksichtigt. Das Ergebnis dieses Vorabchecks ist ein Hinweis, keine Zusage.
Beratungsgespräch bei Ihrem Hausarzt
Im Beratungsgespräch beim Hausarzt oder der Hausärztin wird gemeinsam geprüft, ob die Voraussetzungen für eine Teilnahme erfüllt sind und welche Vorteile sowie möglichen Risiken das Screening mit sich bringt. So kann eine informierte Entscheidung auf Grundlage der persönlichen Situation getroffen werden.
Sollten Sie hier Unterstützung benötigen, stehen wir gerne für Ihre Fragen oder zur Terminvermittlung bereit.
Unsere Partner-Radiologien
Qualifizierte Standorte in Ihrer Nähe. Die Niedrigdosis-CT wird bei einer unserer kooperierenden Radiologien durchgeführt. Alle Partner verfügen über die KV-Genehmigung zur Screening-Durchführung und arbeiten mit KI-gestützter Befundung nach Lung-RADS.
Etablierte radiologische Praxis mit langjähriger Erfahrung in CT-Diagnostik. Gut erreichbar aus dem Rhein-Kreis Neuss und Mönchengladbach.
Röntgeninstitut Düsseldorf – Düsseldorf-Heerdt
Am Heerdter Krankenhaus 2, 40549 Düsseldorf
Telefon: 0211 496695000
Spezialisierte Radiologie mit Lungenkrebs-Screening-Qualifikation. Anbindung über öffentlichen Nahverkehr und gute Parkmöglichkeiten.
Krankenhaus Maria-Hilf | Alexianer Krefeld GmbH
Oberdießemer Straße 96, 47805 Krefeld
Telefon: 02151 4990
Zwei Standorte direkt im Rhein-Kreis Neuss. Kurze Wege für Patientinnen und Patienten aus der gesamten Region.
Standort Dormagen: Rheinland Klinikum Dormagen, Dr.-Geldmacher-Straße 20, 41540 Dormagen, Telefon: 02181 21400
Standort Grevenbroich: Rheinland Klinikum Grevenbroich Elisabethkrankenhaus, von-Werth-Straße 5, 41515 Grevenbroich, Telefon: 02181 21400
Falls etwas gefunden wird
Sie sind dann nicht allein. Bei einem auffälligen Befund übernimmt die St. Augustinus Gruppe ab diesem Punkt die Koordination. Vier abgestimmte Versorgungsbausteine, ein fester Ansprechpartner, kurze Wege.
Erste fachärztliche Anlaufstelle für strukturierte Abklärung und Therapieplanung.
Interdisziplinäre Tumorkonferenz und Behandlung am Johanna Etienne Krankenhaus.
Rehabilitation an der Niederrhein Klinik. Körperliche und psychische Erholung nach der Akutbehandlung.
Personalisiertes Bewegungsprogramm der Savita – vor, während und nach der Therapie.
Alle wichtigen Informationen für Ihren nächsten Schritt.
Im persönlichen Bereich finden Sie den aktuellen Screening-Schritt, die Terminvorbereitung und Ihre Ansprechpartnerin.
FAQs
Mit der St. Augustinus Gruppe haben Sie einen erfahrenen Partner an Ihrer Seite. Sollte das Lungenkrebsscreening einen auffälligen Befund zeigen, müssen Sie sich nicht selbst um die nächsten Schritte kümmern: Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess und organisieren die erforderlichen Termine und Untersuchungen.
Das zertifizierte Tumorzentrum am Johanna Etienne Krankenhaus vereint alle wichtigen Fachdisziplinen unter einem Dach – von der Pneumologie über die Thoraxchirurgie bis zur Onkologie. So erhalten Sie im Bedarfsfall eine schnelle, koordinierte und hochwertige Versorgung.
Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern – dem Röntgeninstitut Düsseldorf, dem Radiologikum Krefeld sowie dem ZRN Grevenbroich und Dormagen – stellen wir sicher, dass auffällige Befunde zeitnah abgeklärt und direkt in die spezialisierte Behandlung überführt werden können.
Nein. Die Niedrigdosis-CT ist schmerzfrei. Sie liegen wenige Minuten auf einem Untersuchungstisch und halten kurz die Luft an. Es wird keine Nadel gesetzt und kein Kontrastmittel verwendet.
Die Niedrigdosis-CT verwendet rund 1 Millisievert – etwa ein Fünftel einer herkömmlichen CT und ungefähr so viel, wie Sie in einem halben Jahr natürlicher Hintergrundstrahlung in Deutschland ohnehin aufnehmen.
Ja. Die Untersuchung ist reguläre Kassenleistung und für gesetzlich Versicherte vollständig kostenfrei. Sie wird ohne Kontrastmittel an speziellen, schonenden CT-Geräten mit der niedrigstmöglichen Strahlendosis durchgeführt. Sie legen sich einfach in Ihrer Kleidung auf die Liege – die eigentliche Aufnahme ist in etwa einer Minute vorbei.
Ein auffälliger Befund bedeutet nicht automatisch Krebs – die meisten kleinen Veränderungen sind harmlos. Sollte ein Rundherd entdeckt werden, wird er strukturiert nach Lung-RADS bewertet. Je nach Befund folgen entweder eine Kontrolluntersuchung oder eine weiterführende Abklärung in der St. Augustinus Gruppe.
Einmal jährlich, solange Sie die Voraussetzungen erfüllen.
Sie können die Niedrigdosis-CT beim Röntgeninstitut Düsseldorf, beim Radiologikum Krefeld oder beim ZRN Zentrum für Radiologie und Nuklearmedizin an den Standorten Grevenbroich und Dormagen durchführen lassen – je nachdem, was Ihnen am besten passt.
Die Auswahl erfolgt entweder gemeinsam mit Ihrer Hausarztpraxis oder durch Sie selbst. Weitere qualifizierte Standorte können bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung erfragt werden.
Allgemeine Informationen: Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums und Gesundheitsinformation.de.
Medizinische Grundlagen: S3-Leitlinie Lungenkarzinom und Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).
Strahlenschutz: Bundesamt für Strahlenschutz.
Teilnahme und Durchführung: Kassenärztliche Bundesvereinigung und Gemeinsamer Bundesausschuss.
Das Screening kann Lungenkrebs nicht zu 100 % ausschließen. Und es ersetzt keinen Rauchstopp – der wirksamste Schritt zur Risikominderung bleibt der Verzicht auf Tabak.
Etwa jede vierte bis fünfte Untersuchung zeigt einen sogenannten Rundherd – die meisten sind harmlos. Strukturierte Nachkontrollen nach Lung-RADS verhindern unnötige Eingriffe.
Vorbereitung auf Ihren Termin
Halten Sie Ihre Versichertenkarte, die Überweisung und den Bericht zur Teilnahmeberechtigung bereit. Fragen Sie Ihre Radiologie, welche Voraufnahmen oder weiteren Unterlagen benötigt werden.
Notieren Sie Ihre Fragen für das Gespräch. Die Terminvereinbarung erfolgt über die oben verlinkten Radiologien.
Mein Rauchbudget
Was kostet mich das Rauchen – und was kann ich sparen? Sie bestimmen selbst, welche Angaben Sie für Ihren persönlichen Überblick verwenden.
Ihr persönlicher Überblick
Nach der Berechnung sehen Sie Ihre Kosten für mehrere Zeiträume auf einen Blick.
Alle Beträge sind Schätzungen auf Grundlage Ihrer Eingaben. Preise und Konsum können sich im Laufe der Zeit verändern.